| Viele geowissenschaftliche Messstationen werden an Standorten
mit schwierigen Umweltbedingungen, wie z.B. im Hochgebirge,
in abgelegenen Flusstälern oder auf dem Meer betrieben
und müssen autark mit Energie versorgt werden. Photovoltaik
allein reicht dabei oft nicht aus. Auch bei mobilen Messstationen,
die nur für wenige Tage oder Wochen an einem Standort stehen,
stellt eine ausreichende autarke Energieversorgung oft ein Problem
dar.
In dem Projekt „EVEREST – hybride Energieversorgung
von autarken Messstationen“ entwickeln elf Forschungs-
und Industriepartner aus Deutschland, Österreich, Schweiz
und Italien ein neues, modular aufgebautes Energiesystem,
das eine sichere und zuverlässige Stromversorgung auch
unter extremen Umweltbedingungen sowie im mobilen Einsatz
sicherstellt. Hierfür werden Photovoltaikanlagen mit
Zusatzstromerzeugern, wie z.B. Brennstoffzellen, und Energiespeichern
kombiniert und durch ein innovatives Energiemanagementsystem
geregelt.
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